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Die schräge Wissenschaft, warum Astronauten Asteroiden essen könnten

Die schräge Wissenschaft, warum Astronauten Asteroiden essen könnten

2026-07-02T10:39:28.741121+00:00

Mondbesiedlung? Ernsthaft?

Lasst uns mal über etwas reden, das mir lately Kopfzerbrechen bereitet: NASA will tatsächlich eine dauerhafte Siedlung auf dem Mond bauen.

Nein, wirklich. Nicht nur ein kurzer Besuch à la Apollo, sondern echte Menschen, die dort leben. In den 2030ern. Das ist irgendwie gleichzeitig aufregend und leicht unheimlich, wenn man anfängt, über die Details nachzudenken.

Der Mond also. Ein Felsbrocken ohne Luft, ohne Essen, ohne Atmosphäre und so ungefähr null Pizza-Lieferdienste. Wobei ich bei dem letzten Punkt die Hoffnung noch nicht aufgegeben habe.

Das Problem mit "Einfach alles mitnehmen"

Hier wird's knifflig. Die aktuellen Pläne sind nicht einfach "Spaceshuttles vollpacken und fertig". Laut Weltraumlogistik-Experten kostet der Transport vom Earth zum Mond ungefähr 1,2 Millionen Dollar pro Kilogramm. Nochmal: 1,2 Millionen. Pro. Kilogramm.

Kein Tippfehler. Das sind also etwa 500.000 Euro für ein einziges Pfund Erdnussflipps, nur um die Relation klarzumachen.

Klar, alles von der Erde zu schleppen wäre also astronomisch teuer (Wortspiel fully intended). Und stellt euch vor, eure Rakete explodiert auf halbem Weg mit eurem monatlichen Lebensmittelnachschub. Das wäre dann ein echt mieser Tag im Büro.

Wo es kurios wird: Gefrorenes Wasser und... Asteroiden essen?

Die gute Nachricht? Der Mond ist nicht komplett hilflos. Wissenschaftler haben bedeutende Vorkommen von gefrorenem Wassereis am Südpol entdeckt – versteckt in Kratern, die nie Sonnenlicht sehen. Wasser ist offensichtlich wichtig zum Trinken, aber das Coole: Man kann es in Wasserstoff und Sauerstoff aufspalten, was wiederum als Raketentreibstoff dient.

Astronauten könnten also quasi trinken und tanken aus derselben Quelle. Ziemlich praktisch, oder?

Aber dann kommen wir zum Essen, und hier wird's wirklich abgefahren.

Forscher untersuchen ernsthaft, ob Astronauten eines Tages Asteroiden essen könnten.

Ich weiß, ich weiß, was ihr denkt. Aber hört mir zu.

Ein Forschungsteam der Western University hat Ergebnisse veröffentlicht, die zeigen, dass Kohlenstoff aus Asteroidenstaub theoretisch in essbare Nahrung umgewandelt werden könnte. Sie nutzten ein Verfahren namens Pyrolyse (Erhitzen ohne Sauerstoff), um organisches Material in Öl zu verwandeln, das Bakterien in einem Bioreaktor fröhlich verputzt haben.

Ist das strange? Absolut. Könnte es Mondsiedler ernähren? Vielleicht.

Aber es gibt einen Haken

Und hier wird's wirklich ernüchternd. Erinnert ihr euch, dass Sauerstofferzeugung auf dem Mars getestet wurde? Ja, wurde sie. Der Perseverance-Rover hat es geschafft, etwa 122 Gramm Sauerstoff in zwei Jahren zu produzieren.

Das entspricht ungefähr dem, was ein kleiner Hund in zehn Stunden einatmet.

Für ein ganzes Team von Astronauten, die längere Zeit auf dem Mond leben sollen? Da brauchen wir deutlich, deutlich mehr.

Was ich davon halte

Ehrlich gesagt habe ich zuerst laut gelacht, als ich von der Asteroiden-Forschung gehört habe. Aber je mehr ich darüber nachdenke, ist das genau die Art von kreativem Denken, die wir brauchen werden.

Es geht nicht mehr darum, eine Flagge zu pflanzen. Es geht darum herauszufinden, wie Menschen wirklich wohnen können – irgendwo außerhalb der Erde. Und verdammt, dass Wissenschaftler überhaupt solche unkonventionellen Ansätze in Betracht ziehen, gibt mir Hoffnung.

Klar, die 2030er könnten vielleicht etwas zu optimistisch sein. Die Technologie braucht noch viel Arbeit. Aber ich bin wirklich gespannt, wohin das führt.

Außerdem: Wenn Astronauten es schaffen, Weltraumgestein zu essen, dann sollten sie vielleicht auch endlich das Rätsel lösen, warum Hotel-Pizza auf Kreuzfahrtschiffen immer so komisch schmeckt. (Das war ein Witz, aber auch... jemand sollte sich mal drum kümmern.)

Was meint ihr? Würdet ihr für das Mondleben unterschreiben? Schreibt's in die Kommentare – ich würde gerne wissen, was ihr von diesem kosmischen Abenteuer haltet, für das wir uns apparently gerade anmelden.

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