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Elegoo hat's endlich gefixt: Das eine nervige Problem am Centauri Carbon

Elegoo hat's endlich gefixt: Das eine nervige Problem am Centauri Carbon

2026-07-03T04:12:46.052601+00:00

Elegoo Centauri Carbon 2: Lohnt sich das Warten?

Mal ehrlich — das hat mich damals richtig genervt. Als Elegoo Anfang 2025 den originalen Centauri Carbon rausgehauen hat, war die Begeisterung riesig. Ein geschlossener 3D-Drucker für unter 300 Euro? Ja, bitte. Die Community war aus dem Häuschen.

Aber dann kam das Aber — er konnte nur eine einzige Farbe drucken. Eine. Farbe.

Klar, das ist nicht automatisch ein K.O.-Kriterium. Für viele reicht das völlig aus. Aber wer bisschen kreativer werden wollte? Wer mehrfarbige Modelle drucken oder verschiedene Materialien in einem Durchgang verarbeiten wollte? Der guckte erstmal in die Röhre.

Die versprochene Lösung ließ auf sich warten

Elegoo hat im Grunde gesagt: „Keine Sorge, ein Multifilament-Update kommt in ein paar Monaten." Und wir haben gewartet. Und gewartet. Monate sind vergangen. Dann noch mehr Monate. Irgendwann dachten wir alle, das passiert nie.

Und dann — Überraschung — Anfang 2026 hat Elegoo geliefert. Allerdings mit einer kleinen verwirrenden Wendung: Sie haben sowohl ein „Canvas"-Upgrade für den Originaldrucker angekündigt ALS auch ein komplett neues Modell namens Centauri Carbon 2. Das übrigens ebenfalls nur Einzelfilament kann. Wer also auf Mehrfarbigkeit steht, kommt um das Canvas-Upgrade sowieso nicht herum.

Schön, dass man uns das so leicht gemacht hat, oder?

Was ist eigentlich neu?

Ich habe deutlich zu viel Zeit damit verbracht, beide Versionen auszuprobieren, um die echten Unterschiede rauszufinden. Und hier ist die ehrliche Antwort: Der Carbon 2 ist kein kompletter Neuanfang. Eher so, als hätte jemand dem Original ein nettes Feintuning verpasst.

Das Wichtige zuerst: Die neue Plastikkuppel über den Filamentleitungen hält Dämpfe und Lärm deutlich besser zurück. Und dieses smarte Lüftungsgitter, das automatisch die Luft ablüftet oder recycelt, je nachdem was man druckt? Das ist ein echter Gewinn, besonders wenn man zwischen verschiedenen Materialien wechselt. Kein Rumgefummel mehr an den Einstellungen, nur weil man mal ABS statt PLA drucken will.

Und die gehärtete Stahldüse? Endlich lässt sich ABS und ASA vernünftig drucken, ohne dass man sich mit dem Gerät anlegt. Diese Materialien sind nicht umsonst beliebt — sie sind robust — aber der originale Carbon hatte damit seine Probleme.

Das Canvas-Modul selbst bringt RFID-Erkennung mit. Kleine Sache, aber praktisch. Der Drucker erkennt jetzt kompatible Filamente automatisch. Klingt nach wenig, bis man nicht mehr ständig Einstellungen von Hand eingeben muss.

Meine ehrliche Einschätzung

Wenn du den originalen Centauri Carbon schon hast: Dann wartete doch einfach auf das Canvas-Upgrade. Die Carbon-2-Verbesserungen sind nett, aber nichts, wofür man einen funktionierenden Drucker in die Tonne kloppt. Spar dir das Geld, hol dir die Multifilament-Fähigkeit per Update, und gut ist.

Wenn du neu kaufst und dich fragst, welches Modell: Der Carbon 2 ist die 50 Dollar mehr wert. Alleine die automatisierte Lüftung macht das Experimentieren mit verschiedenen Materialien deutlich einfacher. Und die gehärtete Düse eröffnet Möglichkeiten, die das Original nicht sauber hinbekommt.

Wenn du kompletter Anfänger bist: Beide sind für den Preis fantastisch. Der originale Carbon ist immer noch ein starkes Gerät. Elegoo hat mit dieser Produktreihe wirklich etwas Besonderes gebaut.

Ein Punkt bleibt aber

Feuchtigkeit. Bei beiden Druckern liegt die Filamentspule offen an der Luft. Wenn du in einer feuchten Gegend druckst — ich kenne das Gefühl, Keller in alten Häusern — dann leg dir ein paar Silica-Päckchen dazu. Keins der beiden Modelle hat eine Feuchtigkeitserkennung. Also Augen auf bei stringy Prints, die fuzzige Stelle haben. Das bedeutet: Filament braucht Trocknung.

Aber overall? Nach diesem ganzen Warten hat Elegoo etwas geliefert, das den Hype verdient. Die Centauri-Carbon-Reihe ist immer noch der beste Einstieg in geschlossenes 3D-Drucken unter 500 Euro. Und jetzt wird es endlich dem gerecht, was es von Anfang an sein wollte.

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