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Maschine gegen Dunkle Materie angeworfen – tief im Untergrund!

Maschine gegen Dunkle Materie angeworfen – tief im Untergrund!

2026-04-08T10:16:24.604100+00:00

Das größte Rätsel des Universums – bald gelöst?

Stellt euch vor: Alles, was wir sehen – Sterne, Planeten, eure Katze, die Pizza vom Mittag –, ist nur 15 Prozent der gesamten Materie im Kosmos. Der Rest? 85 Prozent Unsichtbares. Wissenschaftler nennen es Dunkle Materie. Was es genau ist? Keiner weiß es.

Seit Jahrzehnten grübeln Physiker darüber. Letzten Monat haben sie ein Gerät hochgefahren, das Antworten liefern könnte.

Tief im Berg versteckt

Der SuperCDMS-Detektor – cool abgekürzt SuperCDMS – hat nun seine Betriebstemperatur erreicht. Kein normaler Kühlschrank, nein: Nur ein paar Tausendstel Grad über dem absoluten Nullpunkt. Hunderte Male kälter als der Weltraum.

Wo? 2.070 Meter tief in einem aktiven Nickelbergwerk bei Sudbury in Ontario, Kanada. Warum so tief? Kosmische Strahlung und Störungen von oben würden alles vermasseln. Unten ist es ruhig wie in einer schalldichten Kammer – perfekt, um feine Signale zu hören.

Technik am Limit

Der Detektor ist ein 4 Meter langer Zylinder aus ultra-reinen Stoffen: Blei gegen Strahlung, Polyethylen gegen Neutronen, Silizium- und Germanium-Kristalle, die spotless sind.

Die Kälte ist der Schlüssel. Bei Minus-vor-Null vibrieren Atome kaum. Trifft ein Dunkle-Materie-Teilchen – ein WIMP, lustiger Physiker-Spaß – auf ein Atom, entstehen winzige Schwingungen und Stromsignale. Nur so etwas erzeugt dieses Muster bei diesen Temperaturen.

Warum das zählt

Dunkle Materie jagen wir seit Jahrzehnten. Der Vorgänger von SuperCDMS suchte von 2011 bis 2015 – Fehlanzeige. Aber das hilft: Es schränkt Optionen ein. Die neue Version ist empfindlicher: Mehr Sensoren, smarte KI zur Auswertung, jahrelange Tech-Fortschritte.

Noah Kurinsky, Mitentwickler der Detektoren, meint: „Jeder Tag bringt Neues.“ Solche Worte machen Physik lebendig.

Jetzt nur noch Geduld

Noch ein paar Monate Kalibrierung, Sensor-Checks. Nach neun Jahren Bau ist das Peanuts. Dann geht’s los – für 35 Millionen Dollar soll es die Materie finden, die Galaxien zusammenhält.

Treffer? Jahrhundertdurchbruch, Nobel-preiswürdig. Fehlanzeige? Auch Gold wert – zeigt, wo Dunkle Materie nicht ist. Nächste Jäger profitieren.

Unten im kanadischen Berg braut sich Geschichte zusammen. Echt faszinierend.


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