Das große Duell der Falt-Handys wird spannender
Vor ein paar Jahren dachte man noch, die Klapphandys wären endgültig passé. Motorola hat sich darüber hinweggesetzt. Nach dem erfolgreichen Revival des klassischen Razr hat das Unternehmen jetzt einen großen Schritt gewagt: ein riesiges Falt-Handy, das richtig ins Zeug legt und die Konkurrenz herausfordert.
Zuerst dachte ich, es wäre wieder nur ein teures Spielzeug. Wir kennen ja schon die Modelle von Samsung und Google. Doch dann fiel mir auf, wie viele praktische Verbesserungen Motorola wirklich eingebaut hat. Das Gerät wirkt plötzlich wie eine echte Alternative.
Helle Displays, die man auch bei Sonne lesen kann
Falt-Handys haben oft ein großes Problem: Sie sind draußen im Hellen kaum zu erkennen. Genau hier setzt Motorola an. Das neue Modell erreicht eine Helligkeit von über 6000 Nits. Zum Vergleich: Die Konkurrenz bleibt meist bei 2700 bis 3000 Nits. Das ist mehr als das Doppelte.
In der Praxis macht sich das deutlich bemerkbar. Ich konnte draußen im Freien ein Fußballspiel verfolgen, ohne dass das Bild verblasste oder ich blinzeln musste. Auch die Lautsprecher tragen ihren Teil bei. Zusammen mit den Bildern wirken sie überraschend lebendig.
Das Handy unterstützt zudem Dolby Vision und HDR10+. Wer Filme oder Serien streamt, bekommt also wirklich gute Qualität. Es gibt kein schlechtes Bild, weil das Format nicht passt. Einfach nur sauberes, scharfes Bild.
Kameras, die nicht mehr nur mitlaufen müssen
Bisher galten Falt-Handys als schwach bei der Fotografie. Motorola hat hier offensichtlich nachgelegt. Das Gerät hat drei 50-Megapixel-Kameras auf der Rückseite. Eine davon ist ein Teleobjektiv mit 6-fachem Zoom. Selbst die vorderen Kameras sind deutlich besser als bei der Konkurrenz.
Mit dem Teleobjektiv kann man entfernte Motive scharf fotografieren,而不必 auf digitales Rauschen zurückgreifen. Das ist für Menschen interessant, die Natur oder Tiere beobachten. Die anderen Falt-Handys schaffen meist nur 3- oder 5-fachen Zoom und verlieren dabei an Qualität.
Es gibt zwar einen großen Kamerabuckel auf der Rückseite. Allerdings lässt ihn die Bildqualität leicht vergessen.
Ein Stift, der zum Gerät gehört
Samsung hat den S Pen bei seinen Falt-Handys fast gar nicht mehr verwendet. Google hat ihn ganz seinlassen. Motorola dagegen hat ihn fest eingebaut. Der Moto Pen Ultra wirkt nicht wie ein Add-on,反而像一个真正属于这台机器的配件。
Damit lassen sich Notizen schreiben, Fotos bearbeiten oder einfach nur malen. Der Stift fühlt sich hochwertig an und spricht genau an. Es gibt sogar eine kleine Hülle, die ihn lädt und schützt. Wer viel schreibt oder zeichnet, wird das als echten Vorteil wahrnehmen.
Ein Akku, der den ganzen Tag hält
Motorola hat einen Akku mit 6000 mAh Kapazität eingebaut. Das ist deutlich größer als bei den Kollegen. Bei einem Gerät mit zwei Displays und so viel Rechenleistung wirkt sich das positiv aus.
Der Alltagstest fiel positiv aus. Mit normaler Nutzung kommt man problemlos durch den Tag. Bei sehr intensiver Arbeit muss man zwar am Abend noch einmal nachladen, aber die Sorge, den Akku ständig zu prüfen, bleibt erhalten.
Ein teures Gerät mit echten Verbesserungen
Das Handy kostet 1900 Dollar. Das ist auf dem Niveau der Konkurrenz. Allerdings rechtfertigt Motorola die Preisgestaltung mit wirklich nachhaltigen Verbesserungen. Mehr Licht auf dem Display, bessere Kameras, der Stift, der größere Akku – alles Dinge, die man im Alltag wirklich spürt.
Wer ein normales Flaggschiff-Handy hat, wird davon kaum begeistert sein. Wer aber auf der Suche nach einem fertigen Falt-Handy ist, das nicht nur Technik zeigt, sondern auch praktisch funktioniert, dem könnte dieses Modell wirklich gefallen.