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Urspurenspur: Dinosaurier-Abdrücke tauchen an Südafrikas Küste auf!

2026-04-29T01:26:22.263249+00:00

Wenn Dinosaurier spurlos verschwanden – und dann doch nicht

Stellt euch vor: Im Süden Afrikas wimmelt es im Untergrund von Dinosaurier-Fossilien aus der frühen Jura-Zeit. Überall Knochen und Spuren. Und plötzlich? Leere. Jahrmillionenlang keine Spur mehr. Lange dachten Forscher: Die Viecher sind ausgestorben oder abgehauen. Schuld war ein Riesen-Vulkanausbruch vor 182 Millionen Jahren. Lava hat ganze Landstriche zugedeckt. Wie ein Neustart der Natur.

Aber jetzt dreht sich das Blatt.

Winziger Felsen, riesiger Fund

Anfang 2025 stöbern Wissenschaftler an der Küste des Western Cape in Südafrika herum, bei Knysna. Sie knacken Gesteine auf der Suche nach alten Geheimnissen. Statt ein paar Zähnen? Dutzende Dinosaurier-Abdrücke! Alles in einem winzigen Stück Fels, das nicht größer ist als ein Tennisplatz.

Der Ort heißt Brenton-Formation. 40 Meter lang, 5 Meter breit. Manche Spuren liegen offen da. Andere schimmeln in den Felswänden durch. Und alt sind sie: rund 132 Millionen Jahre, aus der Kreidezeit.

Das sind die jüngsten Dinosaurier-Spuren im ganzen südafrikanischen Süden. 50 Millionen Jahre jünger als alles Bisherige. Ausgerechnet von so einem kleinen Fleck.

Was das wirklich ändert

Dutzende Abdrücke auf engstem Raum? Das schreit: Dinosaurier waren hier zu Hause! Keine Seltenheit, sondern Alltag. Sie haben hier gelebt, getrampelt, Spuren hinterlassen.

Damals sah die Welt anders aus. Gezeitenkanäle durchflossen Täler mit längst ausgestorbenen Pflanzen. Ein fremdes Land, das wir uns kaum vorstellen können. Dort streiften die Riesen herum.

Welche Arten? Schwierig zu sagen. Experten tippen auf Fleischfresser mit zwei Beinen, wie T.-rex-Verwandte. Vielleicht Pflanzenfresser, ebenfalls Zweibeiner. Und dicke Langhälse auf vier Beinen, die den Boden erzittern ließen.

Der große Kontext

Südliches Afrika ist komplizierter als gedacht. Dinosaurier verschwanden nicht nach dem Jura. Sie passten sich an, blieben, gediehen – während Kontinente drifteten und Landschaften sich wandelten.

Der Western Cape war bisher geizig mit Funden. Nur ein paar Zähne, Knochen. Aber Spuren? Die malen ein neues Bild. Wie ein Foto aus der Vergangenheit: Wo Dinos lebten, was sie trieben.

Warum Abdrücke Gold wert sind

Spuren verraten mehr als Knochen. Sie zeigen: Wohin ging der Dino? Wie schnell? Allein oder im Rudel? Ein Skelett sagt nur: Es gab mal so eins. Spuren: Es hat gelebt, bewegt, gehandelt.

Diese Häufung? Kein Durchgangsverkehr. Die Tiere kamen wieder, nutzten den Platz, führten ein Leben.

Jetzt raten die Forscher: Welcher Abdruck von wem? Zweibeiner-Spuren ähneln sich oft. Aber Rätsel machen Spaß – mehr zu knacken!

Was kommt als Nächstes?

2025 war der Startschuss. Die Knysna-Küste wird zum Hotspot. Die Brenton-Formation liegt zweimal täglich unter Wasser – tricky zum Forschen, aber perfekt geschützt vor Wind und Wetter.

Wissenschaftler graben tiefer, suchen weiter. Sie fügen Puzzleteile zusammen: Wie überlebten Dinos im Süden Afrikas, lange nach dem vermeintlichen Aus?

Manchmal lauern die besten Funde vor der Nase – oder unter der Flutlinie an einer wilden Küste. Reicht schon, hinzuschauen.

Quelle: https://www.sciencedaily.com/releases/2026/04/260423031547.htm

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