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Wissenschaftler finden 150 Millionen Jahre alten Dinosaurierschädel – und alles, was wir wussten, gerät ins Wanken

Wissenschaftler finden 150 Millionen Jahre alten Dinosaurierschädel – und alles, was wir wussten, gerät ins Wanken

2026-05-17T06:57:42.591989+00:00

Warum ein Dinosaurier-Schädel über Millionen Jahre hinweg erhalten bleibt

Die meisten Menschen denken, dass man einfach nur graben muss, um einen vollständigen Dinosaurier-Schädel zu finden. In Wirklichkeit ist das extrem selten. Schädelknochen sind dünn und zerbrechlich. Sie zerfallen schnell, wenn sie nicht sofort gut geschützt werden. Deshalb war der Fund eines fast unversehrten Stegosaurier-Schädels in Spanien ein echtes Highlight für die Forschung.

Dieser Schädel zählt zu den besten, die man bisher in Europa entdeckt hat. Das allein macht ihn besonders wertvoll.

Dacentrurus armatus: Ein Stegosaurier aus Europas Vergangenheit

Der Fund stammt von Dacentrurus armatus. Diese Art gehörte zu den Stegosauriern, also den Dinosauriern mit den typischen Knochenplatten auf dem Rücken und den Stacheln am Schwanz. Sie lebten vor etwa 150 Millionen Jahren und ernährten sich ausschließlich von Pflanzen. Sie gingen auf vier Beinen und waren mittelgroß.

Das Fossil wurde in Riodeva in Spanien gefunden. Es stammt aus dem Oberen Jura.

Ein Schädel, der neue Erkenntnisse bringt

Der gut erhaltene Schädel hat den Forschern geholfen, das Verwandtschaftsverhältnis der Stegosaurier neu zu ordnen. Sie haben eine neue Gruppe gebildet, die sie Neostegosauria nennen. Diese umfasst mittelgroße und große Stegosaurier, die in Afrika, Europa, Nordamerika und Asien lebten – und zwar in verschiedenen Abschnitten des Jura und der frühen Kreidezeit.

Die Forscher sehen darin den Beweis, dass die bisherigen Stammbaum-Modelle nicht mehr passen. Sie zeigen damit, dass diese Dinosaurier weit verbreitet waren und sich über mehrere Kontinente hinweg entwickelt haben.

Mehr als nur ein Schädel

Besonders spannend ist der Fundort selbst. Dort haben die Forscher nicht nur den Schädel gefunden, sondern auch weitere Knochen desselben erwachsenen Tieres und sogar Reste von Jungtieren. Solche Kombinationen sind selten. Gerade die Jungtiere geben Aufschluss darüber, wie diese Dinosaurier wuchsen und lebten.

Teruel – ein Hotspot für Dinosaurier-Fossilien

Die Region Teruel in Spanien entwickelt sich immer mehr zu einer der wichtigsten Fundstellen für Dinosaurier. Mit diesem Schädel und den weiteren Funden ist zu rechnen, dass die Wissenschaftler noch viele neue Erkenntnisse gewinnen. Die Unterstützung durch die Behörden zeigt, undاض

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